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Friede ist, wenn alles gewesen sein darf!
Die Systemische Therapie
Was die Seele krank macht und was sie heilt...
Kaum eine andere Methode hat in den letzten Jahren solch Furore gemacht, aber auch kontroverse Diskussionen entfacht, wie die systemisch-phänomenologische Arbeit von Bert Hellinger. Wie auch immer man darüber denkt, sie hat ihre Effektivität längst bewiesen und ist durch die Arbeit vieler ernsthafter Therapeuten weiter entwickelt worden.
Mit Hilfe von Stellvertretern werden so genannte Aufstellungen von Familiensystemen oder Organisationssystemen durchgeführt, die Aufschluss über die tiefer liegenden Strömungen und Bindungen innerhalb eines Systems geben. Durch eine Aufstellung werden die inneren unbewussten Bilder, die unser Verhalten bestimmen, sichtbar gemacht.
Familienbande...
Wir alle haben eine Familie. Die Schicksale aller Familienmitglieder, ob wir von ihnen wissen, ob wir sie gekannt haben oder nicht, beeinflussen offensichtlich unser Leben, Fühlen, Denken, Wollen und Handeln im Guten wie im Schlechten.
Wir gehören dazu...
Wenn wir also immer wieder vor Konflikten stehen, in Partnerschaften, im Beruf durch Verluste, Versagen, Scheitern und Krankheit belastet werden, scheint es so, als wären wir nicht selten unbewusst aus Liebe und dem tiefen Bedürfnis nach Zugehörigkeit durch eine blinde Ausgleichshandlung in Familienbindungen verstrickt, die oft schon über Generationen wirken. Das führt dazu, dass wir ebenso unbewusst unsere Erfolge, unsere Selbstentfaltung, unsere Beziehungen und oft auch unsere Heilung sabotieren, weil es uns ja nicht besser gehen darf, als unseren Altvorderen.
Die Liebe dahinter...
Durch die systemische Arbeit können diese unbewussten Seelenbilder und Verstrickungen, die wir von uns mit unserer Familie haben, sichtbar und erfahrbar gemacht und in eine neue, gute Ordnung gebracht werden. Das kann sich heilend und ordnend auf unser ganzes Leben auswirken, da wir nun das positive Potential und die Geschenke, die uns von unserer Familie zufließen, besser annehmen und verwirklichen können. Wir müssen uns nicht mehr länger sabotieren, sondern dürfen es uns gut gehen lassen und das Glück nehmen, was uns das Leben bietet!
Vorbedingung... für die persönliche Arbeit mit der systemischen Ebene ist ein PERSÖNLICHES ANLIEGEN, wie es oben beschrieben ist und das Wissen um möglichst viele Fakten über die eigene Familie bis hin zu Grosseltern und manchmal auch Urgrosseltern. Dabei zählen nicht Charaktereigenschaften oder Verhalten und erst recht nicht eine diesbezügliche Wertung, sondern nur nachweisbare Ereignisse, z.B. ist jemand früh gestorben, im Krieg gefallen/verschollen, Unfälle, schwere Krankheiten, frühere Partner - auch der Eltern und Grosseltern, große finanzielle Verluste, Vertreibung, Flucht und ähnliches.
Wie geht es weiter?
In einem Seminar bringen die Teilnehmer ihr persönliches Anliegen vor. Meistens, aber nicht zwingend notwendig, folgt eine Aufstellung: d. h. der Teilnehmer sucht Stellvertreter für sich und die wichtigsten Personen und stellt diese dann frei nach seinem inneren Bild in den Raum. Oft werden schon durch die Anordnung bestimmte Dynamiken sichtbar.
Die gute Lösung...
Noch deutlicher werden sie durch das Feedback der Stellvertreter, wie sie sich an dieser Position fühlen. Der Therapeut sucht jetzt behutsam nach der bestmöglichen Lösung, in der sich alle Stellvertreter wohl fühlen. Zum Schluss wird der Teilnehmer meist selbst in das Lösungsbild gestellt und nimmt die Veränderungen buchstäblich am eigenen Leibe wahr.
Dem Prozess vertrauen...
Manchmal scheint es auch keine richtig gute Lösung zu geben. Vielleicht fehlen Informationen oder es gibt andere Blockaden. Das sagt allerdings noch nichts über eine weitere Wirkung aus. Alles, was sich zeigt, ist wie es ist und wird wertfrei betrachtet. Für viele Menschen ist es schon eine Erleichterung, wenn Urteile über andere oder sie selbst einfach neutralisiert werden und sie sich und andere von einer vielleicht jahrelang bestehenden negativen Sichtweise befreit sehen.
Spielerische Kreativität...
Das ist natürlich nur eine relativ grobe Beschreibung, wie eine Aufstellung abläuft. Jede Aufstellung ist individuell und man muss es einfach erleben. Das Instrument der Aufstellung lässt sich auch sehr kreativ einsetzen in Form von Aufstellung von Symptomen, Gedankenmustern, Blockaden, Möglichkeiten, Persönlichkeitsanteilen etc.
Einzelsitzung
In einer Einzelsitzung werden statt Stellvertreter Stühle oder sonstige geeignete Gegenstände genommen. Auch hier werden die Dynamiken sichtbar und können allein schon durch die Veränderung der aufgestellten Positionen hin zu einer entspannteren Situation geführt werden.
Individuelle Bedürfnisse...
Der Vorteil einer Einzelsitzung besteht in ihrer größeren Intimität und der Flexibilität für die Bedürfnisse des Ratsuchenden. Der Fokus ist immer auf der Frage: was braucht der Klient jetzt in diesem Moment am meisten? Ich kombiniere mittlerweile viele systemische Interventionen mit EFT, um das Energiesystem des Körpers in Balance zu bringen, wenn emotionale Blockaden vorliegen und der Seele den bestmöglichen Fluss der Erkenntnis und Lösung zu ermöglichen.
Reichtum & Fülle...
Was diese Arbeit so anziehend und erfüllend macht, ist, dass sie uns tief in unserer Seele berühren kann, dass sie uns zeigt, wie viel Liebe und Mitgefühl wir in uns haben und wie viel Reichtum uns von unserer Familie zu fließen kann, und wie wir mit diesen wohlwollenden Kräften unser Leben freier und erfüllter gestalten. Wir können die Welt mit neuen Augen ansehen. In gleichem Maß kann unser Verständnis für andere Menschen und ihr eigenes Schicksal wachsen.
Terminvereinbarung für eine Telefon 0178 13 77 0 55
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