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 ERFOLG & ENTFALTUNG mit EFT
                                      EFT-Info Newsletter 14/07
                  EFT Zentrum Deutschland * Robert & Gabriele Rother


Liebe EFT Freunde!

In diesem Newsletter findet Ihr:
Neuigkeiten - Feedback - Unser Buch geht in die 2. Auflage
EFT & das Gesetz der Anziehung - Kinder, die was wollen...
EFT Techniken - Alles auf Null - Ein Leitfaden zum Klopfen - Wegklopfen oder Auflösen?
Aktuelle Seminare
 

Alle bisherigen Ausgaben sind auch auf der Webseite www.eft-seminare.info zu finden.




NEUIGKEITEN – Feedback
Ein schönes Feedback erreichte uns die Tage: „Ich freue mich jedes Mal, wenn der neue EFT Info Newsletter kommt. Abgesehen von Garys Fallberichten ist Euer Newsletter der ergiebigste und informativste über EFT, den es zur Zeit gibt. Da rechne ich nicht nur andere deutschsprachige, sondern auch die englischsprachigen von Carol Look, Gwenn Bonell, Pat Carrington etc zu. Die Werbung bleibt bei Euch erfreulich im Hintergrund zugunsten von Information. Diese Großzügigkeit und Offenheit, mit der Ihr Euer Wissen über EFT teilt, ist wirklich beeindruckend. Herzlichen Dank!“ Psychiater


„Ich freu mich jedes Mal, wenn Euer Newsletter kommt. Es schubst mich immer an, zu klopfen und neue Aspekte von EFT auszuprobieren.“ Heilpraktikerin
 

Unser Buch geht in die zweite Auflage

Unser Buch „Klopf-Akupressur – Schnelle Selbsthilfe mit EFT“, das im Februar bei Gräfe & Unzer erschienen ist, entpuppt sich langsam als Bestseller. Die zweite Auflage kommt in Kürze heraus, viel schneller, als der Verlag und wir es erwartet haben! Was uns natürlich sehr freut! Wir danken allen, die nicht nur ein, sondern zwei oder drei Exemplare gekauft haben, um dem verwandt- und freundschaftlichen Verleih- und Geschenkservice möglichst reibungslos über die Bühne zu bringen. Das eigene Exemplar zu behalten, gelingt nur mit großem Klopfaufwand ;-)) „Auch wenn ich mich schuldig fühle, weil ich so egoistisch bin, mein eigenes Exemplar nicht verleihen zu wollen, bin ich völlig okay so wie ich bin!“ ;-)))


DAS GESETZ DER ANZIEHUNG - Kinder, die was wollen...
...kriegen was auf die Bollen! Wer diesen Spruch als Kind zu hören bekommen hat, kann sich schwer tun mit dem Gesetz der Anziehung. Etwas zu wollen, ist emotional schon negativ besetzt. Je wichtiger der Wunsch ist, je mehr er sich um die Erfüllung grundsätzlicher Bedürfnisse dreht, desto größer wird möglicherweise der Widerstand. Denn damit ist ja Abwertung, Ablehnung, Strafe, Schmerz, Trotz, Wut, Hilflosigkeit, Angst, Resignation verbunden. All diese Emotionen bremsen aus dem Hintergrund. Vordergründig sind sie oft gar nicht so deutlich wahrnehmbar.

Besonders im Intensiv Entfaltungsseminar gehen wir auf solche inneren Bremsen ein, denn so ein scheinbar simpler Satz kann weit reichende Folgen für unser Leben haben. Der viel zitierte Parkplatz funktioniert deshalb oft so gut, weil in der Regel nichts emotional Wichtiges damit verknüpft ist. Wir erleiden nicht unbedingt einen großen emotionalen Verlust, wenn wir ihn nicht bekommen. Je größer der emotionale Verlust, der bei Nicht Erfüllung eines Wunsches droht, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Bremser aus dem Hintergrund aktiv werden.

Also forschen Sie einmal, welche Sprüche Sie seit Kinderzeit begleiten und welche Verknüpfungen Sie damit assoziieren. „Du kannst das nicht“, „Wir können uns das nicht leisten“, „Geld macht nicht glücklich“, „Streng dich gefälligst an!“, „Stell dich nicht so an!“ etc etc. Stellen Sie sich vor, wie diese Sprüche an Ihrer Wand stehen – in dicken großen Buchstaben. Picken Sie sich einen heraus. Was hat dieser Spruch in Ihnen ausgelöst, als Sie ihn gehört haben? Was macht er jetzt noch? Prüfen Sie Ihre Aussage mit Hilfe vom Tacho nach. Na? Es gibt garantiert etwas zu klopfen!

Eine liebe Bekannte von mir sammelt diese Sprüche. Sie sagte mir letztens, sie ist immer wieder überrascht, wie sehr solche Sätze bei ihren Klienten „rein hauen“ und wie oft es scheinbar völlig harmlose oder sehr extreme Aussagen sind, die heftigste Emotionen hervor rufen. Sie setzt diese Sprüche als eine andere Art des Persönlichen Friedensprozesses ein – immer, wenn sie einen hört, der ihr auffällt, klopft sie und erlebt oft, dass sich während dem Klopfen zeigt, dass da auch bei ihr etwas emotional in Unordnung war.



EFT-TECHNIKEN
Alles auf Null bitte und dann den Rest!

Eine Frage, die sich oft stellt: Woher weiß ich, dass alles auf Null ist? Zum einen ist die Stress-Skala ein gutes Hilfsmittel und zum anderen die Überprüfung anhand der ursprünglichen Situation. Wir benutzen auch gerne den Inneren Tacho, weil der sehr schnell zeigt, ob wir ehrlich uns gegenüber sind oder nicht. Da erleben wir es oft, dass Leute sagen: Ich dachte, das hätte ich alles aufgelöst!

Der Innere Tacho, den Robert entwickelt hat, geht wie folgt: Stellt Euch einen Tacho vor mit einer Anzeige zwischen Null bis Hundert. Auf die Frage: Wie wahr ist diese Aussage, z.B. Ich habe dieses Thema ganz aufgelöst? Kurz die Augen schließen und prüfen, wo der Zeiger auf dem Tacho steht. Das gibt oft erstaunliche Ergebnisse.

Wichtig ist eben Gründlichkeit, sowohl in der Arbeit mit Klienten als auch mit sich selbst. Sich wirklich die Zeit nehmen, zu prüfen, ob auch ALLE Aspekte und die damit verbundenen Gefühle verschwunden sind, ist schon eine Frage des Respekts und der Wertigkeit. Manchmal steckt aber auch etwas anderes dahinter, wenn noch Reste bleiben.

Ein Beispiel aus einem der letzten Seminare: Eine Frau, die schon länger mit EFT arbeitet und den Persönlichen Friedensprozess auch ernsthaft und gründlich durchläuft. Wir überprüften mit Hilfe vom Tacho. Der Zeiger stand auf 80%, d.h. es war ein Rest von immerhin 20% vorhanden, der noch aufzulösen war.

Wir klopften: Handkante: „Auch wenn mich etwas daran hindert, dieses Thema ganz auf Null zu bringen, bin ich okay“
Augenbrauen innen AI: Da gibt es etwas, was mich behindert
Augen aussen AA: ich kriege nicht alles auf Null
Unterm Auge UA: Etwas hindert mich daran
Unter Nase UN: Es bleibt immer noch ein Rest
Kinnpunkt KP: Das frustriert mich
Schlüsselbeinpunkte SB: Ich weiss nicht was das ist
Unter dem Arm UA: Das macht mich unsicher
Handgelenk HG: und ärgert mich
Kopf KP: ich kriege nicht alles auf Null
Ausatmen

Sie sagte: Oh, ich bekomme das Bild von einem Kreuzworträtsel, da sind ein paar leere Stellen. Das ist ein ganz merkwürdiges Gefühl. So als wollte ich die gar nicht alle füllen.
Wir: Was passiert dann?
Sie: Ich kann dann abtreten. Das macht mir Angst.

Wir klopften mit ihr:
HK: „Auch wenn ich Angst hab alles aufzulösen, weil ich dann mit dem Leben fertig bin, bin ich okay, wie ich bin.“
AI: Diese Angst, mich braucht es nicht mehr, wenn ich alles aufgelöst habe
AA: Alle Kästchen sind dann voll
UA: da bleibt nichts mehr
UN: das macht mir Angst
KP: Wenn meine Lebenskästchen voll sind, kann ich abtreten
SB: Das macht mir Angst, wenn das so ist
UA: aber wenn sie voll sind, trete ich ab als die Alte
HG: und komme im selben Moment wieder als eine Neue
Gamutpunkt: mit neuen leeren Kästchen
Kopfpunkt: Das ist wie mit einem Adventskalender
AI: wenn alle Türchen geöffnet sind, ist Weihnachten
AA: also kein Weltuntergang, sondern was Schönes
UA: Ich kann mich dran freuen
UN: und mich entspannen
KP: Es geht neu weiter
SB: Erfüllung heißt nicht Ende sondern Neubeginn
HG: Jetzt mache ich alle Kästchen voll und fange neu an
Kopf: Und dann gibt es neue Kästchen und das fühlt sich gut an!
Ausatmen

Sie strahlte wie ein Weihnachtsbaum und meinte: Mental war das schon klar, aber emotional noch lange nicht!

Wir klopften noch wie immer einen Jokersatz zum Schluss:
„Auch wenn’s da noch was geben könnte, was ich noch nicht abschließend und vollständig gelöst habe, bin ich doch okay und vertraue auf mein Unterbewusstsein und darauf, dass ich das zur richtigen Zeit auch noch auflösen werde.“


Ein Leitfaden zum Klopfen
Wir haben ein Problem > meist eine Ansammlung von vielen Aspekten. Der Aspekt, der den größten Stress verursacht, wird zuerst bearbeitet. > Welche Emotion, welches Körpergefühl löst der Aspekt JETZT aus? Wie hoch ist der Stress auf der Stress-Skala von 0 – 10? Diese Emotion klopfen: „Auch wenn ich diese... (Emotion einsetzen) habe, bin ich vollkommen okay.“

Überprüfung: Veränderung? > Emotion schwächer?Stärker? Nächste Runde: „Auch wenn ich immer noch diese (Emotion) habe, ...“

Überprüfung:Veränderung? > Emotion schwächer? Nächste Runde: „Auch wenn ich noch einen Rest (dieser Emotion) habe,...“

Überprüfung:Veränderung? > Emotion verändert? Aus Wut wurde Trauer oder Hilflosigkeit? > Die neue Emotion klopfen: „Auch wenn ich jetzt diese Trauer habe,...“

Überprüfung: entweder mit der Stress-Skala oder den ursprünglichen Problemaspekt noch mal laut formulieren. Was hat sich verändert? Stimmt der Satz / die Aussage noch? Was kommt noch hoch? Was löst das aus? Hier fängt der Prozess wieder von vorne an, bis alle Aspekte und negative Emotionen aufgelöst sind.

Der nächste Schritt ist der Umgang mit dem neuen Zustand.
Überprüfung: Ist da jetzt ein Gefühl von Leere? Eine ungewohnt gute Emotion?

Auch das klopfen: „Auch wenn ich jetzt dieses Gefühl von Leere habe,...“
„Auch wenn es sich jetzt so ungewohnt leicht anfühlt, ...“

Oder ein Zweifel, dass das gute Gefühl anhält?
„Auch wenn ich noch Zweifel habe, dass es anhält, ...“

Alle auftauchenden Unsicherheiten und ungewohnten Gefühle klopfen, bis es sich normal, leicht und sicher anfühlt.

Zum Abschluss den Jokersatz klopfen: „Auch wenn es etwas gibt oder geben könnte, was ich übersehen oder für diesmal nicht vollständig gelöst habe, vertraue ich meinem Unterbewusstsein, dass es damit zurecht kommt und ich danke ihm dafür.“

Dieses gründliche Arbeiten zahlt sich aus!



Weg klopfen oder Auflösen?
Wir hören immer wieder: Das klopf ich weg! Nur schnell weg damit! Das hört sich ziemlich an wie Pille einwerfen und weg mit dem Symptom! Dass kann eine Weile durchaus gut gehen, aber wer immer nur weg klopft, wird feststellen, dass auch viel wieder kommt. Denn die Seele lässt sich nicht um ihre Prozesse betrügen. Dann heißt es, EFT wirkt nicht und die Suche nach der nächsten Pillen-Einwerf-Methode ist im Gang.

Im Weg klopfen ist immer noch Angst, Abwehr, Widerstand und neue Kristallisationspunkte für das, was wir da weg haben wollen. Im Weg klopfen liegt immer noch der Unfriede mit sich selbst, die Aggression gegen sich selbst, das Nicht einverstanden sein mit sich und seinem Schicksal und die Verdrängung der Schattenanteile. Nur ja schnell wieder Friede Freude Eierkuchen und funktionierbar sein!

Auflösen ist etwas anderes. Da schwingt eine andere Energie drin. Wir lösen Rätsel, Knoten, Aufgaben, Verstrickungen, Blockaden. Es trägt in sich die Hoffnung auf Lösung, eine gewisse Leichtigkeit, aber auch die notwendige Beharrlichkeit kann sich hier leichter einfügen. Es ist lösungsorientiert, es ist offen für Neues, neue Möglichkeiten, neue Erkenntnisse. Es ist ein Prozess, der alle Ebenen umfasst und auch respektiert, dass Dinge ihre Zeit brauchen und noch lange nicht alles so einfach machbar ist , wie wir uns das wünschen. Mit EFT etwas auflösen bedeutet, das ins Stocken Geratene wieder in Bewegung, in Fluss zu bringen. Die eigenen Kräfte, die uns befähigen, Dinge zu bewältigen, mit ihnen umzugehen, sie zu nutzen, Erkenntnis daraus zu gewinnen, kommen wieder in Bewegung, wenn sich der Widerstand löst. Im Auflösen ist das Verarbeiten, das Wachsen, der Respekt vor sich und die Liebe zu sich selbst angesprochen, nicht das Verdrängen.

Nicht umsonst kommen viele Menschen zu uns, die sagen: Ich dachte, das hätte ich schon längst erledigt. Verstaut, verdrängt, in die Besenkammer und ins hinterste Eck verbannt, Pflaster drauf, rationale Erklärungen drauf und möglichst nicht mehr dran rühren. Das ist solange okay, wie eine Notwendigkeit dafür besteht, z.B. nach schweren Traumata. Wenn dann etwas Schweres im Leben uns zwingt, aufzuräumen, zu sortieren, neu zu bewerten und einzuordnen, dann kommen diese unerledigten Dinge wieder unweigerlich zum Vorschein.

Sie jetzt mit EFT zu bearbeiten, bedeutet auch, sich aufrichtig und ernsthaft mit sich selbst und seinen Schatten zu beschäftigen. Denn für die neuerliche Verdrängung und Verbannung in die Besenkammer taugt EFT auf Dauer nicht. Es wirkt dann einfach nicht. Aber mit EFT besteht die große Chance, diese Schatten und unerledigten Dinge jetzt zu heilen, indem wir sie neu und aus anderen Blickwinkeln ansehen können. So lösen sich die energetischen Blockaden, der Energie-Fluss des Wohlbefindens, der Erkenntnis, des Vertrauens, des Mit sich und seinem Leben und all seinen Facetten Einverstanden seins kann wieder besser fließen. Das Leben als Ganzes wird einfacher, schöner, leichter und erfolgreicher, weil wir wieder besseren Zugang zu uns selbst und unserer tiefsten Quelle von Freude und Sicherheit in uns bekommen. Wir kommen in die emotionale Freiheit, die einhergeht mit Urteilslosigkeit, Selbstannahme und Frieden.


So, das war´s für diesmal!

Herzliche Grüße
Eure Gabriele